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OKX—Humanity Protocol ist eine Blockchain-Plattform, die dazu dient, die Einzigartigkeit einer Person in dezentralen Netzwerken zu überprüfen. Das Projekt implementiert einen nativen Konsensmechanismus Proof of Humanity (PoH), der bestätigt, dass jeder Netzwerkteilnehmer ein echter Mensch ist. Dies ist besonders wichtig für Anwendungen, die anfällig für Sybil-Angriffe sind, bei denen Angreifer viele gefälschte Konten erstellen, um unverdienten Einfluss oder Ressourcen zu erlangen. Die Mission des Projekts ist es, eine Grundlage für eine dezentrale Wirtschaft zu schaffen, in der die Identitätsprüfung keine Kompromisse bei der Privatsphäre erfordert.
Die Protokollarchitektur basiert auf dezentralen Identifikatoren (DID) und überprüfbaren Berechtigungsnachweisen (VC). DIDs sind selbstbestimmte Identifikatoren, die nicht von zentralen Registern abhängen und von jedem Benutzer erstellt werden können. VCs sind kryptographisch signierte Aussagen, die ausgestellt und überprüft werden können, ohne alle Informationen über eine Person offenzulegen. Ein solches System gewährleistet selbstbestimmte Identität, bei der der Benutzer die volle Kontrolle über seine persönlichen Daten hat.
Zum Schutz der Privatsphäre verwendet Humanity Protocol Null-Wissen-Beweise. Diese kryptographische Technik ermöglicht es einer Partei, einer anderen zu beweisen, dass eine Aussage wahr ist, ohne zusätzliche Informationen preiszugeben. In Kombination mit privater menschlicher Erkennung und dezentralem Speicher entsteht ein mehrschichtiger Datenschutz. Diese Kombination stellt sicher, dass der Verifizierungsprozess nicht erfordert, dass der Benutzer sensible Daten an Dritte weitergibt: Stattdessen wird ein kryptographischer Beweis der Einzigartigkeit erstellt, den das Netzwerk automatisch überprüfen kann. Dies macht das System sowohl für Entwickler als auch für Endbenutzer bequem.
Dank dieses Ansatzes löst das Protokoll mehrere Schlüsselaufgaben: Sybil-Resistenz (Unmöglichkeit, mehrere gefälschte Identitäten zu erstellen), selbstbestimmte Identität (volle Kontrolle des Benutzers über seine Attribute) und Dateneigentum (der Benutzer entscheidet selbst, wem er welche Informationen zur Verfügung stellt). Diese Eigenschaften ebnen den Weg für die Schaffung grundlegend neuer dezentraler Anwendungen. In solchen Systemen ist es unmöglich, Stimmen zu manipulieren oder eine gefälschte Identität zu erstellen.
Das Anwendungspotenzial ist sehr breit. Dazu gehören soziale Netzwerke, in denen die Authentizität von Konten wichtig ist, Wahlsysteme, die eine Stimme pro Person erfordern, und dezentrale Finanzdienstleistungen, bei denen eine Identitätsprüfung erforderlich ist. Darüber hinaus kann das Protokoll als Grundlage für Reputationssysteme, digitale Pässe und Zugangskontrolle dienen. Es kann auch für staatliche Dienste, Gesundheitswesen und Bildung nützlich sein.
Humanity Protocol ist in das Ethereum-Ökosystem integriert, was die Nutzung der Standards und Werkzeuge dieser Plattform ermöglicht. Das Projekt wird als infrastrukturell eingestuft und gehört außerdem zu den Kategorien Privacy Blockchain und Zero Knowledge. Diese Positionierung unterstreicht seine Ausrichtung auf die Schaffung einer privaten und zuverlässigen Infrastruktur für die digitale Identität. Die Liste der Kategorien umfasst auch Binance Alpha Spotlight.
Was das Token betrifft, so verwendet die offizielle Beschreibung das Symbol H. Sein funktionaler Zweck wird jedoch in öffentlichen Materialien nicht offengelegt. Aktuelle Informationen finden Sie auf der offiziellen Website des Projekts (https://www.humanity.org/) und seinem Twitter-Account (https://twitter.com/Humanityprot). Der Smart Contract des Projekts ist auch in Blockchain-Explorern wie Etherscan, Arkham und Ethplorer verfügbar, sodass Sie seinen Code und seine Transaktionen unabhängig überprüfen können.

