Was ist passiert?
Der On-Chain-Überwachungsdienst MLM berichtet, dass ein Wallet-Cluster, der vermutlich Sakolkorn Sakavee gehört – Mitbegründer und ehemaliger Vorsitzender der thailändischen Krypto-Börse Bitkub – in den letzten 24 Stunden etwa 34.100 ZEC im Wert von rund 26,1 Mio. $ an die dezentrale Börse Hyperliquid transferiert hat.
Warum ist das für den Markt wichtig?
Den Überwachungsdaten zufolge hat der Adress-Cluster anschließend rund 24.100 ZEC (etwa 18,5 Mio. $) verkauft und dafür 238 BTC gekauft. Rund 10.000 ZEC im Wert von etwa 7,6 Mio. $ sollen sich weiterhin auf Hyperliquid befinden, wobei Verkaufsorders nahe dem Niveau von 780 $ platziert sein sollen.
Dies deutet auf eine erhebliche Liquidierung von ZEC durch eine bekannte Wallet hin, und die verbleibenden Orders könnten den kurzfristigen Druck auf den Token aufrechterhalten. Für Intraday-Händler könnte dieses Angebotsüberhang im DEX-Orderbuch Abwärtsbewegungen verstärken, insbesondere in Phasen geringerer Liquidität.
Große Transfers wie dieser zeigen auch, wie Großhalter Preise direkt beeinflussen können, ohne traditionelle Börsen zu nutzen. Das macht ZEC besonders anfällig für schnelle Volatilität, während der Verkaufsstrom absorbiert wird.
Worauf Trader achten sollten
Marktteilnehmer beobachten nun, ob die restlichen ZEC vollständig verkauft werden. Eine vollständige Ausführung dieser Orders würde die bärische Stimmung für ZEC wahrscheinlich verstärken, während jede Verlangsamung oder Stornierung einen kurzfristigen Erholungs-Bounce auslösen könnte. In den nächsten Sitzungen dürften spekulative Aktivität und Volatilität um ZEC erhöht bleiben.